Modernisierungen

Seit April 1955 steht die Flutlichtanlage mit ihren vier senkrecht stehenden Masten. Sie erreicht dank 164 Lampen fernsehgerechte 1.400 Lux.

Flutlichtmast

Flutlichtmast

Anfangs war auf den Stehplätzen eine schwarze Teerpappe aufgebracht, die die Fans mit schmutzig-schwarzen Schuhen „belohnte“ und umweltschädliche „polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe“ beinhaltet. Im Lauf einer Saison wurden dann nach und nach die Blöcke betoniert (über den alten Belag).

Drei Blöcke auf der Gegengeraden erhielten im Lauf der Jahre Sitzplätze. Zunächst waren es Holzsitze, später Plastikschalen.

1971 bekamen die acht Leichtathletik-Bahnen anstelle der Asche einen Rekortanbelag. Die Anlage ist als Kampfbahn Typ A die größte der Typen A, B und C. Die Abmessungen sind in DIN-Normen geregelt. Die Gesamtlänge eines Sportfeldes „Typ A“ beträgt 176,91 Meter. Das Fußballfeld im Rosenaustadion misst 70 x 105 Meter. Zusätzlich gibt es eine Weit-, Drei-, Hoch-, Stabhochsprung-Anlage sowie Bocciabahnen.

Die 48 Quadratmeter große Anzeigetafel wurde 2006 erneuert. Sie wird mittels Stecktafeln bedient. Es gibt aber zumindest eine digitale Uhr. Diese wurde im Januar 2007 neu installiert, nachdem im Herbst 2006 die alte Uhr nach 20 Jahren ihren Dienst aufgab.

Die Tonanlage ist recht klein dimensioniert. Es gibt acht Lautsprecher an der Haupttribüne und einige kleinere Megaphone daneben. Die Ansagen erreichen nicht immer alle Zuschauer. Zugeständnisse müssen aber auch wegen des angrenzenden Wohnviertels gemacht werden. Die Verordnung der Stadt Augsburg über Veranstaltungen im Rosenaustadion besagt: „die Lautsprecheranlage ist so einzurichten, dass ihre Wirkung auf das Stadion beschränkt bleibt“. Zu den Bundesligaspielen wurden allerdings zusätzliche Lautsprecher rund um das Spielfeld aufgestellt.

Für die 2. Bundesliga modernisiert

Ersatzbank

Um den Anforderungen des DFB zu entsprechen, wurde das Rosenaustadion 2006 noch einmal für 323.000 Euro modernisiert:

  • der Gästeblock erhielt 588 Sitzplätze (Restbestand von insolventem Lieferanten) sowie zusätzliche 2,20 m hohe Zäune.
  • Eine neue Lautsprecheranlage sowie eine Videoüberwachungsanlage wurden installiert.
  • Die Flutlichtanlage wurde modernisiert (z.B. Austausch von 96 Lampen) und eine Notstromversorgung eingerichtet.
  • Die Absenkungen des Spielfelds wurden aufgefüllt und an diesen Stellen sowie in den Torräumen 300 qm Rollrasen verlegt.
  • Die Stehplätze erhielten eine Betonsanierung, die Aufgänge einen neuen Farbanstrich.
  • Die Stadiongaststätte wurde aufgegeben, dort befindet sich der neue VIP-Bereich. Die Fan-Verpflegung findet nun im ehemaligen VIP-Zelt statt.
  • Neue Container (Toiletten, Polizei, Security, Sanitäter) und Verkaufsbuden
  • Außerdem wurde eine neue Anzeigetafel installiert.
  • Die Ende 2006 ausgefallene, 20 Jahre alte Stadionuhr wurde im Januar 2007 durch ein neues Modell ersetzt.

Die Ausgaben im Detail:
Zaunanlagen: 80 000 Euro
Stehwälle (Betonsanierung): 27000 Euro
Treppenaufgang zum Tonstand: 1000
Einrichtungen für Polizei & Sicherheit (Container): 30 000 Euro
Sitzschalen: 35 000 Euro (statt 65.000 Euro, weil Restbestände aus Insolvenz des Lieferanten)
Flutlichtanlage: 30 000 Euro
Notstromaggregat (für Flutlicht): 24 000 Euro (plus jährliche Miete von 100 000 Euro bei 100 Betriebsstunden/Jahr)
Toilettenanlagen: 30 000 Euro
Rollrasen: 15 000 Euro
Restaurierung Volksfestplatz Göggingen (Parken): 12 000 Euro
Sonstige Kosten: 30 000 Euro (Presseplätze, Streicharbeiten usw.)

Gesamtkosten: 323 000 Euro zuzüglich Mieten 109 000 Euro

Ab Januar 2007 zusätzliche Kassen bei Spielen mit großem Andrang für Stehplatzkarten der Blöcke L,M,P,Q,R und S: Kassen der Augsburger Sporthalle und in der Nähe des Eingangs Süd.

Im Juni 2007 wurde eine Rasenheizung für 400.000 Euro eingebaut (Ausnahmegenehmigung des DFB wurde nicht verlängert). Damit erstmaliger vollständiger Austausch des Rasens seit Eröffnung des Rosenaustadions 1951.

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